Technologie

Der eingesetzte Ohrsensor ermöglicht die kontinuierliche Messung von Körpertemperatur, Sauerstoffsättigung (SpO2), Atem- und Herzfrequenz sowie die Berechnung eines autonomen Polyscore. Der Polyscore ist ein Maß für die Reserven des Organismus bei dem Versuch, die krankheitsbedingten Störungen zu kompensieren.

cosinuss-Ohrsensor der Telecovid-Studie

Mit Ausnahme der Temperatur werden alle Parameter aus einem einzigen Messsignal, dem sogenannten photoplethysmographischen Signal (PPG), abgeleitet. Die Technologie, zu der auch ein Übertragungsgerät gehört (siehe Abbildung), kann im häuslichen Umfeld auch von älteren Menschen, die technisch nicht versiert sind, zuverlässig genutzt werden.

Temperatur, Sauerstoffsättigung, Atemfrequenz und Herzfrequenz werden Tag und Nacht alle 15 Minuten ermittelt, der Polyscore alle 6 Stunden.

Die Daten werden kontinuierlich über einen verschlüsselten Bluetooth-Kanal an das Übertragungsgerät gesendet und dort analysiert. Die berechneten Daten werden zusammen mit dem PPG-Rohsignal über eine SIM-Karte auf einem zentralen, datenschutzgesicherten Server automatisch übertragen.

Werden vorgegebene Grenzwerte, die auf jüngsten Erfahrungen in China basieren, überschritten, wird automatisch ein Alarm im Studienzentrum ausgelöst. Speziell trainierte Spezialisten (Medizinstudenten/Study Nurses) überprüfen die Messung. Ein Arzt entscheidet, ob der ärztliche Notfalldienst aktiviert wird und der Patient ins Krankenhaus eingeliefert, ob der Patient kontaktiert wird, um ihn zu seinem Zustand genauer zu befragen oder ob die Messung ohne Kontaktaufnahme mit dem Patienten weiterlaufen kann, weil alles in Ordnung ist.

Für mehr Informationen über die technischen Hintergründe besuchen Sie die Website des Geräte-Herstellers cosinuss.